Das Essen auf Freizeiten sollte natürlich abwechslungsreich sein. Beim Frühstück kann es zum Beispiel als Highlights einmal Eier geben. Ein anderes Mal stehen Cornflakes und ein Müsli mit auf dem Buffett oder frisches Obst wird gereicht. Auf den meisten Freizeiten wird nur einmal am Tag warm gekocht. Da am Nachmittag das Küchenteam mehr Zeit hat, bietet sich das Abendessen als warme Mahlzeit an. Zum Mittagessen kann es einfach ein kaltes Buffett auf Wurst, Käse und Salat geben. Da das Küchenbudget meist zwischen 3 und 5 Euro am Tag liegt, muss also sparsam mit dem Geld umgegangen werden. Das heißt nicht, dass vermeindlich teure Lebensmittel nicht auf dem Speiseplan stehen sollten.

Vielmehr bietet sich eine gesunde Mischung an: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel. Deshalb kann zum Beispiel täglich zwischen Gerichten mit Fleisch und vegetarischen Gerichten gewechselt werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, ob ihr an den einzelnen Tagen Lebensmittel, die frisch besorgt werden müssen, auch einkaufen könnt. Hackfleisch sollte zum Beispiel gleich am Tag des Einkaufs verarbeitet werden. Wenn ihr also keinen Metzger habt, der euch am Sonntag das Fleisch verkauft oder liefert, sollten Speisen mit Hackfleisch nur Montag bis Samstag auf dem Programm stehen.

Als erstes sollte immer die Hauptspeise ausgesucht werden. An Hand dieser kann man dann festlegen, welche Beilagen und  Salate dazu passen. Dabei muss natürlich auch auf die zur Verfügung stehenden personelle Ressourcen geachtet werden.

Wenn eure Freizeit unter einem Motto steht, könnt ihr auch das Essen passend zum Motto benennen. Sehen die Kinder den Speiseplan mit den verschlüsselten Gerichten, haben sie immer Spaß daran zu erraten, was sich hinter den seltsamen Begriffen verbergen könnte. Ein Beispiel gefällig: Auf einer Piratenfreizeit können Fischstäbchen zu Käpten Iglus Leibgericht werden.

Ein Problem auf dem Speiseplan stellen Süßspeisen, wie Milchreis, Grießbrei oder auch Kaiserschmarrn, dar. Diese sättigen nur kurzfristig und sollten deshalb im Speiseplan dementsprechend passend platziert werden.

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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