Lebensmittelinfektionen sollen bei Vereinsfesten, Freizeiten usw. vermieden werden. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) stärkt unter anderem die Mitwirkung und Eigenverantwortung der Organisation, Veranstalter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beim Umgang mit Lebensmitteln auf Freizeiten, Festen oder ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Grundlage hierfür ist u.a. das Infektionsschutzgesetz. Personen, die Lebensmittel verteilten (z.B. Kuchen abgeben beim Gemeindefest oder auf der Kinderfreizeit schöpft ein Mitarbeitender die Suppe aus einem Topf und verteilen diese in die Teller der Kinder), behandeln oder in Verkehr bringen sowie in der Küche einer Gaststätte oder Gemeinschaftseinrichtung (Freizeitheim, Kantine, Jugendcafé et.) arbeiten, müssen eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes vorweisen. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die “nur” pädagogisch tätig sind (z.B. Freizeitmitarbeitende) muss der Träger dieser Maßnahme im Sinne IfSG belehren. Mehr dazu…

Zu beachten ist bei diesen Regelungen, dass sie von Bundesland zu Bundesland verschieden geregelt sein können. Am besten erkundigt ihr euch bei euren Jugendring oder beim Gesundheitsamt nach den geltenden Vorschriften für Ferienlager in eurem Bundesland.
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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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