Wer in der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist, wird immer wieder erleben, wie aus Kindern Jugendliche werden und diese nach und nach in neue Lebenslage versetzt werden. So stehen Schulwechsel, erste Liebschaften und Verluste und Herausforderungen an. Als Jugendleiter kann man sich dabei als Begleiter und Ratgeber positionieren und langfristig Vertrauen gewinnen. Freundschaften, die so entstehen, halten oft über Jahre hinweg. Dabei ist es wichtig, für Jugendliche ein offenes Ohr zu haben und sich die Zeit zu nehmen, um für sie da zu sein.

Stehen bei Kindern für diese Beziehungsarbeit meist eher regelmäßige Gruppenstunden mit vollem Programm hoch im Kurs, bieten sich für Jugendliche euere offene Veranstaltungsformen an, um sie für den Jugendverband und den Aufbau einer Freundschaft zu begeistern. So kann zum Beispiel ein Jugendtreff oder eine Art Café eine Möglichkeit sein, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Alternativ können Fahrten organisiert werden, um mit einigen Betreuern und einer festen Clique an Jugendlichen ein lustiges Wochenende zu verbringen. Je nach Gruppengröße können zum Beispiel eine Jugendherberge oder Gruppenunterkünfte von ferienwohnungen.de genutzt werden, um auch kurzfristig und für verschiedene Gruppengrößen eine solche Fahrt zu organisieren.

Lagerfeuerabende, Ausflüge und Besuche von Orten, in denen sich die Gruppen auch einmal ein wenig aufteilen eignen sich besonders gut, um mit einzelnen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und so mehr über sie zu erfahren. Oft kann so der Grundstein für eine Beziehung gelegt werden. Natürlich ist mit einer solchen Fahrt noch lange nicht alles getan. Vielmehr heißt es im Folgenden, sich um die Fragen und Probleme zu kümmern und sich als Ansprechpartner langfristig zu etablieren.

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wie kann man Beziehungen zu Jugendlichen aufbauen und festigen?

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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