„Was machen wir dieses Jahr im Zeltlager?“ ist eine der ersten Fragen, die regelmäßige Lagerteilnehmer ihren Betreuern schon Wochen und Monate vor dem Beginn des Ferienlagers stellen. Sie wollen wissen, was sie erwartet und auf was sie sich freuen können. Oft werden durch das Motto des Ferienlager schon Erwartugen an der Programm geschürt und wer als erstes etwas erfährt ist dann natürlich auch der Held in der Gruppe und berichtet gleich allen Freunden, was im Ferienlager passieren wird.

Bei uns im Ferienlager hat sich über die Jahre ein Schema ergeben, dass wir natürlich nicht jedes Jahr gleich anwenden; seine Struktur nutzen wir aber dennoch jedes Jahr. Naturgemäß beginnt das Zeltlager mit der Ankunft und dem Aufbau. Dabei lernen sich die Zeltgruppen schon einmal kennen und machen erste gemeinsame Erfahrungen beim Aufbau der Zelte. Danach, natürlich: Kennenlernspiele.

In den folgenden Tagen stehen action-reiche Programmpunkte auf dem Programm: Wandertag, Abenteuerspiele und viel Bewegung. Immerhin kommen die Teilnehmer aus der ruhigen Umgebung, haben Energie und sind noch voll erholt. Etwa in der Wochenmitte steht dann der Besuch im Schwimmbad an. Wer bis dahin noch nicht wirklich geduscht und sich erfrischt hat, kommt so um das kühle Nass nicht herum. Die Gruppenleiter freuen sich daher nach dem Schwimmbadbesuch auf Erholung für die Nasen.

Die zweite Wochenhälfte beginnt nach dem Schwimmbad entspannter: langes Ausschlafen, Brunch und Workshops bieten den Teilnehmern, die von den „Strapazen“ der ersten Tage schon etwas geschafft sind, Möglichkeiten zur Entspannug und zum Erholen. Auch Themen- oder Glaubenstage sind in der zweiten Wochenhälfte gut aufgehoben. Kurz vor dem Ende des Ferienlagers sollte dann noch einmal ein richtiges Knaller-Spiel stattfinden. Nicht nur, um die Teilnehmer richtig auszupowern, sondern auch, um den Kindern etwas ins Gedächtnis zu rufen, dass sie nach dem Ferienlager erzählen und berichten können. Den Abschluss stellt dann im Ferienlager ein großes Abschluss-Lagerfeuer und ein Fest, auf dem alle Gruppen etwas zum Besten geben (Theater, Tanz, Comedy, …). Am letzten Morgen dann: Abbau, Aufräumen und Heimfahrt.

Mit diesem groben Schema fahren wir seit Jahren sehr gut und haben jedes Jahr ein tolles Programm.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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