Linktipp: ADHS

Wer auf der Suche nach Informationen rund um das Thema ADHS ist, der kann auf der neuen Infoseite des zentralen adhs-netzes fündig werden. Noch wird zwar noch an vielen Bereichen gearbeitet – der bereits fertiggestellte Eltern-Bereich ist allerdings bereits sehr informativ und bietet viele Infos rund um ADHS.

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Danielhttps://www.jugendleiter-blog.de
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Kommentare

  1. Die Seite scheint mir sehr einseitig Position für eine medikamentöse Behandlung von ADHS zu beziehen. Würde mich nicht wundern, wenn sie von der Pharmaindustrie gesponsort ist. Ich habe mehrere Jugendliche erlebt, die langjährig Ritalin genommen haben und durchaus Persönlichkeitsstörungen hatten (Depressionen, eine schwere Psychose, „Ausraster“). Natürlich kann man da keinen Zusammenhang beweisen, aber ich persönlich sehe das sehr kritisch – ich habe erlebt, dass man bei den Pfadfindern durch viel Bewegung, spielerisches Hineinversetzen in andere (Konfliktsituationen mit vertauschten Rollen nachspielen), Eingehen auf die Konzentrationsstörungen (z.B. wenn eine Anweisung ganz wichtig ist, die Person beiseite nehmen, Körperkontakt, Blick in die Augen und ganz eindringlich sagen was man genau will). Das Problem bei ADHS ist ja oft, dass die betroffenen nicht zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen/Reizen filtern können, deshalb auch dauernd von etwas abgelenkt werden. Und dass sie sich nicht gut in das Fühlen anderer reinversetzen können, z.B. schlagen sie jemandem mehrfach mit einem Stock auf den Kopf weil sie es witzig finden, aber sehen sich als unschuldiges Opfer, wenn sie dafür von dem anderen geschlagen werden. Medikamente können vielleicht helfen, in der Schule „zu funktionieren“, also sich angepasster zu verhalten oder auch weniger unter Ablenkungen zu leiden. Aber ich meine, wenn man als Jugendlicher auf der Suche nach der eigenen Identität ist, diese aber immer durch Medikamenteneinwirkung unterdrück/verfälscht wurde, wie soll man wissen, wer man wirklich ist?

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