Bei der Durchführung von Freizeiten stellt sich bei uns im Team immer wieder die Frage, wie wir die Freizeit von den Kindern reflektieren lassen wollen. Dabei haben wir schon einige Reflexionsmethoden ausprobiert:

  • Die Gruppenleiter sprechen an manchen Abenden vor dem Schlafen in ihren Kleingruppen über die vergangenen Tage. Die Gruppenleiter berichten dann in der Leiterrunde über das Feedback der Teilnehmer. Nachteil: nach dem Ende der Freizeit erinnert sich kaum noch jemand an das Feedback der Teilnehmer
  • Alle Teilnehmer (bei uns 50 bis 60 Kinder) dürfen am letzten Tag ein großes Plakat gestalten. Das Plakat ist in zwei Bereiche unterteilt: „das war gut“ und „das war schlecht“. Das Plakat kann dann nach der Freizeit zur Auswertung verwendet werden. Nachteil: die Kinder schmieren viel drauf rum und wir haben dann auch viel nicht ernst gemeintes auf dem Plakat.
  • In den Kleingruppen von 8-10 Mann gestalten die Kinder ebenfalls ein Plakat, was gut und was schlecht war. Diese Plakate sind meist besser und sinnvoller gestaltet.

In diesem Jahr werden wir das erste Mal richtige Fragebögen am letzten Abend von allen Kindern ausfüllen lassen und diese später auswerten.

Mit was für Reflexionsmethoden habt ihr gute Erfahrungen auf Freizeiten gemacht? Schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag!

4 KOMMENTARE

  1. Zu Deiner ersten Methode: Das machen wir genauso, abends im Zeltlager in den Zeltgruppen. Ich finde es gar nicht immer so wichtig, daß Reflexionen dauerhaft dokumentiert werden. Wenn abends im Zelt die Kinder vom Tag erzählen und sagen, was ihnen gefallen hat und was man hätte besser machen können, ist das:

    1. wichtig für die Kinder selber (wichtig nehmen, ernstnehmen, mitbestimmen…)

    2. wichtig für die Leiterrunde direkt danach (Stimmung feststellen, Weichenstellung für den kommenden Tag…)

    Wenn das im nächsten Jahr abrufbar sein soll, kann man ja ein paar Notizen in der Leiterrunde machen.

  2. ich sehe das ähnlich. Wir fragen auch abends nach wie der Tag gelaufen ist und lassen die Ergebnisse dann

    direkt in die Leiterrunde einfließen. Ich finde dass mitllerweile die Beste Variante – die Erinnerungen sind noch

    frisch und man kann auch so recht schön den Tag abschließen.

    Eine Fragebogen haben wir auch schon einmal erstellt (Bewertung nach Schulnoten), mit allen Spielen, allen

    Mahlzeiten, Allgemeinen Fragen zur Stimmung – herausgekommen ist dabei aber nichts überraschendes, also

    nur Antworten die wir eh schon durch die abends – Fragerei erfahren haben.

  3. Hallo,

    wenn wir auf Freizeit fahren, haben wir eine ganz beliebte Reflexionsmethode:

    Im Haus oder auf dem Zeltplatz oder im Gruppenraum etc. hängen wir Plakate auf mit verschiedenen Rubriken wie z.B. Wie fandest du die Unterkunft? Wie hat dir das Frühstück geschmeckt? Wie fandest du den Bunten Abend? Welche Verbesserungsvorschläge für das Essen hast du? etc.

    Dann lassen wir Musik laufen und die Kids dürfen auf den Plakaten ihre Meinungen hinterlassen. Wir weißen auch darauf hin, dass wir die Plakate auswerten und Feedback wichtig ist um die nächste Freizeit nach den Wünschen der Kids gestalten wollen. Daher haben wir bis jetzt noch die die Erfahrung gemacht das großer SChmarrn geschrieben wurde und ein bisschen Spass darf natürlich auch sein…

    Über neue Reflexionsmethoden würde ich mich freuen…

    Grüßle martina

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