Ein Thema wahrscheinlich weniger für Ferienlager, aber passend zur Jahreszeit und vielleicht ein Thema für alle, die Gruppen leiten:

Letztes Jahr wurden wir gefragt, ob wir nicht mit einer unserer Jungschargruppen im Familiengottesdienst an Hl. Abend ein Anspiel aufführen konnten. Nach kurzer Überlegung haben wir uns dazu entschlossen und haben beschlossen, zu fragen, welche Kinder aus den beiden Jungschargruppen (eine Mädchen-, eine Jungengruppe) Lust haben, mitzuspielen. Für diese Kinder sollte es dann während einigen Gruppenstunden Proben geben, während die anderen, die nicht mitspielen, dann zusammen ein anderes Programm haben. Diese Aufteilung erwies sich als sinnvoll, da nicht alle Kinder mitspielen wollten (knapp die Hälfte) und so die Anspiel-Gruppe eine sinnvolle Größe erhielt.

Nach einigem Suchen haben wir uns für das Stück „Was sucht die Maus in Bethlehem?“ entschieden. (Stücke gibt es zahlreich in großer Bandbreite auch im Netz.) Zwar nicht die ganz typische Story mit Maria, Josef etc. aber trotzdem recht „klassisch“: Weihnachten ist die Zeit der Hektik, des Kommerz‘ etc., sollte aber eigentlich die Besinnung auf die Geburt Jesu sein. Die Geschichte wird aus der Sicht einer Maus erzählt, die rausfinden will, was Weihnachten ist. (Sie dachte zuerst, das muss was Schreckliches sein („Weinen-nachten“).)

Für die Proben hatten wir wegen der angesprochenen Aufteilung nur drei Termine angesetzt. Das war knapp bemessen, weil wir auch noch ein Lied einstudieren mussten. Aber mit einer Sonderprobe und einer Generalprobe kurz vor dem Aufführungstermin waren die Proben doch ausreichend, wenn auch teilweise etwas hektisch, vor allem, da ich wegen der Absage einer Mitarbeiterin und den beruflichen Verpflichtungen einer anderen bei einer Probe ganz alleine war (das war der Termin, wo Pfarrerin und Küsterin mal vorbei kamen, um zu sehen, wie’s so läuft :-))

Generell aber waren die Kinder zum Glcük sehr diszipliniert, nicht nur bei den Proben, sondern auch beim Lernen ihrer Texte (vor allem auch die Hauptdarstellerin). Auch die Eltern unterstützten durch Anfertigen von Kostümen etc.

Die Aufführung war dann auch ein Erfolg, der Zuschauern, Beteiligten (trotz teilweise großer Aufregung) und Mitarbeitern viel Freude bereitete! Einige Kinder haben sogar dieses Jahr gefragt, ob wir sowas nicht wiederholen könnten. (Was allerdings dieses Jahr zumindest nicht geht, da es in unserer Gemeinde zwei Ortschaften mit mehreren Kindergruppen gibt und alle mal gefragt werden.)

Bilder vom Stück gibt’s auch unserer Homepage.

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