Heute gibt es für euch einen TV-Tipp, der insbesondere Gesprächsstoff für eure Arbeit mit Jugendlichen bieten kann: Am 22. Oktober sowie am 29., 30. und 31. Oktober läuft im Ersten die vierteile Miniserie „Das Verschwinden“.

In vier Mal 90 Minuten wird der Zuschauer in einen Sumpf aus Lügen, Drogen und Verbrechen hineingezogen.

Clique "Das Verschwinden"
© ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

Hochkarätig besetzt und vom renommierten Regisseur Hans-Christian Schmid („Nach fünf im Urwald“, „23“, „Crazy“, „Requiem“) thematisiert der Film den Handel mit Drogen in einer jugendlichen Clique und die damit einsetzende Spirale, die sich immer dramatischer entwickelt. Eingebettet ist die Handlung in der bayerischen Provinz nahe Tschechien. Dort verschwindet eine junge Frau. Ihre alleinerziehende Mutter begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach ihr und deckt dabei verstörende Abgründe in der Dorfgemeinschaft auf.

Die Serie ist packend erzählt und ihre Ästhetik hat zumindest mich beim Betrachten sehr gepackt. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch im folgenden Trailer verschaffen:

Die ersten beiden Folgen durfte ich vorab sehen. Mir hat die Serie einige Ansatzpunkte aufgezeigt, die gerade im Kontext der Jugendarbeit Gesprächsauslöser sein können. Darunter insbesondere die Abnabelung als Teenager vom Elternhaus, aber auch das Thema Drogen, Identität und Verhalten in Cliquen und Gruppen.

Gerade letzteres wir in der Miniserie sehr gut herausgearbeitet: Ein Netz aus Lügen und Versprechen führt dazu, dass auch Unschuldige tief in die Handlung hineingezogen werden und sich so teilweise mit schuldig machen. Was sind die Folgen dieser falschen Loyalität?

Szene "Das Verschwinden"
© ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

Wenn ihr also mit eurer Gruppe an Jugendlichen über eines oder mehrere dieser Themen sprechen wollt, dann regt sie doch zum Anschauen der Mini-Serie an und ladet im Anschluss zu Gesprächsrunden ein oder nutzt eure Gruppenstunde hierfür.

„Das Verschwinden“ sehr ihr am 22. / 29. / 30. und 31. Oktober im Ersten, jeweils um 21:45 Uhr, oder in der ARD-Mediathek.

Schon jetzt findet ihr auf daserste.de viele Hintergrundinformationen, Teaser und mehr. Ein Durchklicken lohnt sich – gerade auch, wenn ihr euch dem Thema in der Jugendarbeit annehmen wollt.

Wer lieber in einem großen Kinosaal eine solche Serie anschauen möchte und in der Nähe von Berlin oder Hamburg wohnt, sollte sich folgende Termine merken:

• in Berlin am Samstag, 14. Oktober von 11:00 bis 17:30 Uhr im Kino International.
• in Hamburg am Sonntag, 15. Oktober von 13:00 bis 20:00 Uhr im Kino Abaton

 

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