Ein starker Wind kann auch eine starke Weide zum schwanken bringen. In diesem Spiel wird ein Mitspieler zur Weide, die in genau einem solchen Wind beginnt, sich zu bewegen. Dazu stellen sich alle Mitspieler um den Spieler, der die Weide sein möchte, herum auf. Die Weide sollte sich freiwillig dazu melden und nicht gezwungen werden, dies zu tun. Vertrauen auf die anderen Mitspieler ist wichtig.

Nun strecken alle Mitspieler ihre Hände nach vorne aus, so dass diese nur geringen Abstand zur Weide haben. Die Hände müssen so eng gehalten werden, dass der Mitspieler in der Mitte sicher gehalten wird und nicht zwischen mehreren Händen hindurch fallen kann.

Die Weide steht mit eng aneinander stehenden Füßen in der Mitte, verschränkt die Arme vor Brust und muss sich dann sanft in die Hände der Mitspieler fallen lassen. Durch leichte Druckbewegung entgegen des Fallenden wird dieser gehalten und sanft in eine andere Richtung geschubbt.

So schwankt die Weide in alle Richtungen und bewegt sich schwankend im Wind. Die Füße werden dabei nicht bewegt, sondern verbleiben auf der Stelle. Wie fühlt sich die Weide? Hat sie Vertrauen in die schützenden und stützenden Hände?

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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