Viele JugendleiterInnen klagen über mangelnde Ressourcen: Geld und Materialien sind stets knapp. Weiterbildungsmöglichkeiten für die Ehrenamtlichen sind oftmals nur begrenzt möglich. Viel Zeit kostet darüber hinaus der hohe Rechercheaufwand, um Spendenangebote und Ausschreibungen ausfindig zu machen.

Abhilfe schafft der Online-Spendenmarktplatz ConnectingHelp, der im Februar 2015 an den Start gegangen ist. Aktuell findet man hier mehr als 350 Angebote unterschiedlichster Art. Die Produktspenden reichen von der Fundraising-Software bis hin zur Sonnencreme, und in der Rubrik „Geld“ findet man zahlreiche Förderausschreibungen. Die Rubrik „Know-how“ wiederum versammelt Zeit- und Kompetenzspenden – beispielsweise eine kostenfreie Webinarreihe zum Thema Spenderansprache/Spenderbindung oder professionelle Einzelberatungen.

Und so funktioniert’s: Bevor JugendleiterInnen den Zugang zu den Angeboten erhalten, müssen sie sich mit ihrer NPO zunächst registrieren und die Gemeinnützigkeit der Organisation nachweisen. ConnectingHelp prüft die Angaben und garantiert damit den Spendengebern und Kooperationspartnern, dass die Organisation den Förderkriterien entspricht. So wird sichergestellt, dass die Spenden dorthin gelangen, wo sie wirklich gebraucht werden.

Der neue Spendenmarktplatz funktioniert damit ähnlich wie das bekannte IT-Spendenportal „Stifter-helfen.de – IT für Non-Profits“, das seit sieben Jahren vom „Haus des Stiftens“ betrieben wird und inzwischen etwa 27.000 registrierte Benutzer zählt. NPOs sparten nach Angaben von Stifter-helfen.de durch IT-Spenden seit Bestehen des Portals rund 170 Millionen Euro.
ConnectingHelp richtet sich an Vereine und andere gemeinnützige Organisationen aller Tätigkeitsschwerpunkte wie zum Beispiel Sport, Bildung, Kultur, Jugend, Wissenschaft, Naturschutz, Soziales und Wohlfahrt, Kirche oder freiwillige Feuerwehr.

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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