Das Problem von Kindern mit ADS ist, dass sie sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren können. Sie lassen sich sehr leicht durch andere Dinge oder auch durch eigene Gedanken und Träumereien ablenken. Kommt zusätzlich Hyperaktivität hinzu, sind die Kinder total aufgedreht und bewegen sich ständig. Diese Form der Erkrankung heißt ADHS.

Kinder mit AD(H)S können sich nicht auf die Aufgabe/Tätigkeit konzentrieren, sind impulsiv, zeigen Stimmungsschwankungen, zappeln ständig hin und her und zeigen enormen Bewegungsdrang. Daraus resultieren oft große schulische Probleme. Sie werden dann entweder Clown oder Träumer. Die Kinder lernen im Laufe der Zeit mit ihrer Krankheit zu leben, meist schwächen sich die Symptome mit der Pubertät ab.

Eine medikamentöse Behandlung von AD(H)S ist möglich, wobei die verfügbaren Medikamente nur die Symptome reduzieren, nicht die Ursachen. Ein besonders typisches Medikament ist Ritalin, welches bestimmte Bereiche im Hirn, die für bestimmte Botenstoffe zuständig sind, stimuliert. Somit kommt es zu einer verbesserten Konzentration, denn ADSlern fehlt entweder ein Botenstoff, es gibt zu wenig oder zu viel davon. Und somit sind die Reize zu stark oder zu gering. Mit dem Medikament werden der Mangel oder der Überschuss etwas ausgeglichen.

Ein besonders einfühlsames Umgehen mit solchen Kindern ist Pflicht. Zuerst sollte man prüfen, ob das Kind behandelt wird und wieviel Medikament es einnimmt. Weiß man vom Betreuerzettel von der Krankheit (das sollte natürlich der Fall sein), fragt man die Eltern am besten, wenn sie ihr Kind bringen. Man sollte dann in Erfahrung bringen, wie sich die Krankheit äußert, wie das Kind damit umgeht und auf alle Fälle fragen, wie und wann das Medikament eingenommen wird, und wieviel davon.

Infoseite eines Elternvereins zu AD(H)S Vielen Dank an den Gruppenleiterleitfaden für die Bereitstellung des ADS-Artikels!

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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