Wir leben in einem digitalen Zeitalter, das uns technische Errungenschaften wie Smartphones, Tablets und Co. beschert hat. Dadurch wurden uns sehr viele Arbeitsschritte abgenommen, gerade in Bezug auf die Kommunikation mit unseren Mitmenschen. Kein Wunder, warum deutschlandweit immer weniger Briefe verschickt werden – außer an Weihnachten.

Wie man dieser Statistik entnehmen kann, hat die Zahl der beförderten Briefe in den letzten Jahren merklich abgenommen. Trotzdem legen immer noch sehr viele von uns großen Wert darauf, Freunden und Verwandten zu besonderen Anlässen wie Geburtstage oder Weihnachten einen persönlichen Gruß zu schicken – auch wenn er nicht von Hand geschrieben wurde. In einer schnelllebigen Gesellschaft wie der unseren nutzen die meisten Menschen lieber das Internet, um einen Brief zu versenden: Auf Seiten wie weihnachtskarten-druck.com kann man beispielsweise seine eigenen Grußkarten individuell zusammenstellen und an seine Liebsten verschicken. Mithilfe verschiedener Vorlagen und einer privaten Botschaft verleiht man dem Brief eine persönliche Note. Besonders praktisch ist in dem Fall, dass man nur eine Karte gestaltet und diese dann an viele verschiedene Menschen verschicken kann.

So sind wir auch auf unseren heutigen Basteltipp gestoßen: Jeder von uns hat im Laufe seines Lebens sicherlich schon eine Vielzahl an Briefen und Postkarten aus dem Urlaub, zum Geburtstag oder an Weihnachten erhalten. Und weil die meisten von uns so gerührt von der persönlichen Botschaft waren, haben wir sie aufgehoben – und so kommt man irgendwann auf einen großen Stapel von Grußkarten, die in irgendeiner Kiste ihr Dasein fristen. Und genau die wollen wir in der nächsten Gruppenstunde wiederverwenden, zusammen mit altem Geschenkpapier, von dem man sich auch häufig nicht trennen kann, weil es zu schade zum Wegwerfen ist.

Wie kann man alte Karten und Geschenkpapier wiederverwenden?

  1. Zu den typischen Weihnachtsmotiven zählen Schneemänner und Sterne, Tannenbäume und Christbaumkugeln, Zuckerstangen und Schneeflocken, Rentiere und Schlitten, Nüsse und Zweige. Diese findet man häufig auf der Vorderseite einer Weihnachtskarte. Unser Tipp: Man schneidet einfach die einzelnen Bilder aus und klebt sie auf andere Gegenstände wie Geschenktüten und Postkarten – oder man stanzt ein Loch hinein und verwendet sie als Anhänger für Geschenke.
  2. Alternativ dazu kann man auch Förmchen einsetzen, mit denen man normalerweise Plätzchen aus dem Teig stanzt. Auch hier sind typische Formen Sterne und Herzen – unser Tipp: Man legt die Förmchen einfach auf die alte Weihnachtskarte, zeichnet die Umrisse mit einem Bleistift nach und schneidet die Figur entlang der Linien aus. Hat man genügend Einzelteile zusammen, wird an der jeweiligen Rückseite mit etwas Kleber ein langes Band befestigt: Fertig ist die Girlande!
  3. Zu guter Letzt wäre da auch noch das alte Geschenkpapier, das man wiederverwenden kann. Auch hier bietet es sich an, die darauf gedruckten Motive – passend zu Ostern oder Weihnachten – auszuschneiden und wiederzuverwenden. Unser Tipp: Man kann das Papier auch in kleine Quadrate (5x5cm) schneiden und als Notizzettel verwenden. Wer besonders geschickt mit den Händen ist, kann sich auch an der Kust des Origamis versuchen und aus dem alten Papier kreative Figuren basteln.
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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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