Polterfass ist ein Würfelspiel für drei bis sechs Spieler ab 8 Jahren. Anstatt mit Würfeln sind hier Fässer im Würfelbecher und die Spieler sind Wirte und Gäste im Gasthaus. Bleiben Fässer stehen, wird ihr Inhalt an die Gäste ausgeschenkt. Wenn sie umfallen, können sie nochmals gewürfelt werden, solange nicht alle umgefallen sind. Dann ist die Runde zu Ende. Wie es pro Runde weitergeht, entscheidet der Wirt, in dessen Rolle die Spieler reihum schlüpfen. Ziel der anderen Spieler ist es, möglichst viel Fassinhalt (ob Bier oder Wein oder Wasser, wer weiß) für sich zu behalten. Ist die Bestellung aber zu hoch und es wird weniger gewürfelt, behält der Wirt alles.

In jeder Runde sind Menschenkenntnis, Instinkt und Glück gefragt, denn jeder Wirt hat beim Ausschenken einen anderen Charakter und ob die Fässer stehen oder fallen entscheidet der Zufall beim Würfeln. Außerdem sorgen zwei Sonderfässer für spannende Spielräume, denn nicht selten kann der Wirt Fässer verschwinden lassen. Aber auch doppelte Ausschankmengen in Umlauf zu bringen, kann sich für ihn lohnen. Denn was nicht bestellt ist, behält er für sich.

Wer während des Spiels mehr als 75 Krüge gesammelt hat, gewinnt. Das Spiel klingt im ersten Moment kompliziert; nach einer Runde aber ist es einfach und macht nicht nur Jugendleitern, sondern auch Kindern Spaß. In unserer Testrunde kam es gut an. Die Idee, ein Würfelspiel ohne Würfel zu haben ist klasse!

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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