Die Gruppenstunde bietet einen guten Raum, um Kinder eine Möglichkeit zur Mitbestimmung zu geben und sie an demokratische Prozesse zu gewöhnen. So können Kinder befragt werden, wenn es um Entscheidungen und das Finden von Ideen geht. Das kann eine konkrete Entscheidung sein (was wird gebastelt?) oder auch die Abfrage eines einfachen Meinungsbildes (was wollt ihr in den nächsten Wochen unternehmen?). Auch gilt es, die Meinung der Kinder zum Gewesenen einzuholen, um zu erfahren, was gut war und was nicht. Ziehen Jugendleiter daraus Konsequenzen, fühlen sich Kinder ernstgenommen und können sich (nahezu) gleichberechtigt in die Entscheidungsprozesse einer Gruppenstunde einbringen. Wie ein Gruppenplan so zum Beispiel entstehen kann, haben wir schon vor längerem hier im Blog vorgestellt.

Gruppenleiter, die solche Methoden noch nicht nutzen, sollten sich daher überlegen, wie sie Kinder an der Planung, Durchführung und Evaluierung von Gruppenstunden beteiligen können.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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