Nichts prägt in Deutschland das Bild der Pfadfinder so sehr wie die schwarzen Zelte, die man gerade im Sommer in ländlichen Gegenden immer wieder sieht. Kohten & Jurten sind damit neben Halstüchern das Erkennungszeichen der Pfadfinder-Bewegung. Doch wie baut man solche Zelte auf? Wieso sind sie schwarz und wie entstehen aus einzelnen Jurten ganze Arenen oder Kathedralen? Die Autoren des „Handbuch Schwarz Zelten“ (Yvonne Birken, Florian Knötzinger, Stefan Schumacher und Uwe Simmeth) haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Wissen über diese Lagerbauten zu bündeln und in einem Handbuch zusammenzufassen.

Ganz klassisch beginnen sie dabei mit der Geschichte der beiden Zelttypen: Wo kommen diese her und wie fand die Verbreitung in Deutschland statt? Danach wird detailliert und mit vielen Fotos erklärt, was für Materialien es gibt, wie diese zu Pflege sind und wie mit dem Material umgegangen werden muss. Fast klischee-mäßig für Pfadfinder werden auch Knoten in einzelnen Schritten und mit vielen Bildern erklärt, die beim Aufbau von Kohten und Jurten wichtig sind.

Sehr beeindruckend für mich als Nicht-Pfadfinder sind die Darstellungen vom Bau von riesigen Zeltanlagen (sogenannten Schwarzleuchten). Dazu werden sehr viele Einzelteile zusammengebaut, so dass aus vielen Zelten ein einziges entsteht. In diesen wird Feuer gemacht, gekocht, gewohnt und gemeinsam das Pfadfinder-Lagerleben verbracht.

Nicht nur für Pfadfinder mit den Schwarzzelten interessant sind daneben auch die Themen Holzschneiden & Sicherheit im Wald, sowie das Erstellen von Lagerbauten mit Türmen, Wasch- und Essensstellen. Auch diese sind mit vielen Bildern und verständlichen Informationen dargestellt und beschrieben.

Wer als Pfadfinder sich also mit dem Thema Zelte auseinandersetzen will oder auch als Nicht-Pfadfinder mehr erfahren will, ist bei diesem Buch richtig. Erschienen ist es in der Gelben Reihe des Ziel-Verlags und kostet 15,80€.

Wer Interesse an diesem Buch hat, kann es über diesen Link bei amazon bestellen. (Partnerlink)

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here