Wer in seinem Jugendheim einen Computer stehen hat, an dem auch Kinder und Jugendliche dürfen, der sollte sich Schutzmaßnahmen überlegen, damit Kinder nicht auf nicht-kindgerechte Internetseiten stoßen. Eine Möglichkeit ist der neue Kinderserver, den eine Allianz aus vielen Partnern gegründet haben.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, hat heute (Mittwoch) einen neuen KinderServer vorgestellt, der Computer und mobile internetfähige Geräte mit wenigen Klicks in einen sicheren Surf-Modus für Kinder schaltet. Der KinderServer arbeitet nach dem Prinzip von Positivlisten – der von Medienpädagogen geprüften Liste „fragFINN“ und der Kindersuchmaschine „Blinde Kuh“. Diese Positivlisten und alle Webseiten, die ein Alterskennzeichen für Kinder bis 12 Jahre tragen, sind über den KinderServer zugänglich. Ruft das Kind eine andere Seite auf, bekommt es eine Meldung, dass diese Seite nicht zugänglich ist.

Der KinderServer kann von privaten Nutzerinnen und Nutzern, Schulen und Kitas kostenfrei verwendet und unter www.kinderserver-info.de heruntergeladen werden. Nach einer einfachen Installation lässt sich der Internetzugang am Computer schnell und leicht in einen kindgerechten sicheren Surfmodus umschalten. Der passwortgeschützte Wechsel zurück in den Erwachsenenmodus macht den KinderServer dabei besonders familienfreundlich. Auf einer individuellen Whitelist können Eltern auch Webseiten zulassen, die vom KinderServer standardmäßig nicht erfasst werden, wenn sie sie für geeignet halten.

Quelle: PM des BMFSFJ

Auch wenn der Jugendserver Kinderserver nicht ohne Kritik und keinen 100%igen Schutz gestartet ist, so bietet der dennoch eine gute Möglichkeit, um den Zugriff für ungeübte Internetnutzer auf einen Großteil der ungewünschten Seiten zu verhindern.

Zum Kinderserver

 

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

2 KOMMENTARE

  1. Der Fehler wurde korrigiert. Danke für den Hinweis. Ich denke dennoch, dass gerade für jugen Nutzer der Proxy eine gute Möglichkeit ist. Ein 6-Jähriger wird keine Proxy-Einstellungen korrigeren und kein Firefox-Plugin entfernen.

    Dass das Ding nicht perfekt ist, bestreite ich nicht. Daher ja auch den Link zu heise.

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