Überall in Deutschland gibt es Wohnstätten, Häuser und ganz normale Wohnungen, die speziell für subsidiäre Wohnformen hilfebedürftiger Jugendlicher verwendet werden. Häufig wohnen die jungen Menschen dort in Gemeinschaften, in denen sie darauf vorbereitet werden, ein eigenständiges Leben zu führen. Die Wohnprojekte sind zum Teil sehr unterschiedlich. Wir haben uns die Wohnformen in Deutschland mal etwas genauer angesehen.

Die verschiedenen Wohnprojekte

Wohnungen, in denen Jugendliche unter Betreuung ein geregeltes, normales Leben führen können, gibt es überall in Deutschland. Die jungen Menschen wohnen an der Hunte, im Schwarzwald und natürlich in den groflen deutschen Metropolen – die passenden Häuser und Wohnungen findet man ganz leicht im Internet. Die besagten Wohnformen können – bedingt durch die Lebensbedingungen, die regionalen Gegebenheiten und die Vorgeschichten der Jugendlichen – sehr unterschiedlich ausfallen:

Es gibt zum Beispiel Wohngemeinschaften mit stundenweiser Betreuung durch geschulte Erzieher. Jugendliche, die bereits einen gewissen Reifegrad erreicht haben und nur noch gelegentlicher Unterstützung bedürfen, können auch in einer eigenen Wohnung leben und dabei individuelle betreut werden.

Das gemeinsame Ziel der Wohnprojekte

Durch derartige Wohnprojekte lernen die Jugendlichen, wie man einen Haushalt führt, auf eigenen Beinen steht und den Alltag gestaltet. Gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten, Fahrten und Veranstaltungen helfen ihnen dabei, in der Gesellschaft Fuß zu fassen, ein gesundes Selbstbild zu entwickeln und einfach Spaß zu haben. Sich den Ort, an dem man einen Teil seines Lebens verbringen möchte, selbst auszusuchen, ist nachvollziehbarerweise ein grundsätzliches menschliches Bedürfnis.

Die Jugendlichen sollen aus diesem Grund die Möglichkeit bekommen, eigenverantwortlich ihren Wohnraum zu gestalten und sich aus eigener Kraft in die Gemeinschaft einzufügen. Das Ziel besteht natürlich darin, dass ein späteres Leben außerhalb der Betreuung möglich wird.

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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