Er ist geschafft: der Schulabschluss. Die erste große Hürde der eigenen Laufbahn ist erfolgreich gemeistert. Doch in die Freude darüber mischen sich oft Gedanken über eine unsichere Zukunft. Gerade weil nach dem Ende der Schule alles offen und möglich scheint, tun sich viele junge Menschen schwer damit, ihren weiteren Lebensweg zu planen.

Sich Zeit nehmen und Ruhe bewahren

Die meisten Schüler wissen während ihrer Schulzeit noch nicht, wie es danach weitergehen soll. Um die richtige Entscheidung zu treffen, wie die eigene Zukunft aussehen soll, sollte man sich Zeit nehmen und konzentriert an die Sache gehen. In diesem Fall bringen einen Panik sowie überstürzt abgeschickte Bewerbungen nicht weiter. Es gilt, Ruhe zu bewahren, und sich bestenfalls frühzeitig zu informieren. Ebenfalls hilft es, sich im eigenen Umfeld umzuschauen und auf eigene Interessen zu vertrauen. So hilft es zum Beispiel, die mit Leidenschaft ausgeübten Hobbys unter die Lupe zu nehmen und auf eigene Talente und die eigene Arbeitsweise zu untersuchen. Oft kann man darin einen Anhaltspunkt finden, womit man sich in Zukunft befassen möchte. Wem die Zeit nach dem Schulabschluss für eine Orientierung zu kurz ist, der kann zunächst ein Jahr Travel&Work machen oder sich beim Bundesfreiwilligendienst melden.

Studium oder Ausbildung?

Schulabgänger sind sich oft nicht sicher, ob sie lieber studieren oder doch lieber ihr erstes Geld in einer Ausbildung verdienen möchten. Sowohl beim Studium als auch bei dem Erlernen eines Berufes gibt es unzählige Möglichkeiten und Fachrichtungen. Um die richtige Wahl zu treffen, kann es von großem Wert sein, zuvor ein Praktikum in dem gewünschten Beruf zu absolvieren. Praktika sind eine sehr gute Möglichkeit, in verschiedene Berufe reinzuschnuppern und erste Praxiserfahrung zu sammeln. Dabei dient ein Praktikum nicht nur dazu, neue Berufsfelder kennenzulernen, sondern auch bereits gemachte Vorstellungen von einem Beruf zu bestätigen oder zu widerlegen. Vielerorts kann man auch während eines Praktikums in alle Abteilung der Firma schauen und so ebenfalls neue Impulse bekommen. Für einen umfassenden Einblick sollten Praktika mindestens drei Monate, am besten sechs Monate dauern. Daneben kann man sich zum Beispiel Informationen im Studentenblog, direkt auf den Internetseiten der infrage kommenden Hochschulen oder vor Ort einholen. Auch Fachmessen für Schulabgänger beziehungsweise Berufseinsteiger sowie das Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bieten eine optimale Gelegenheit zur Orientierung für die Zeit nach dem Schulabschluss.

Ansatzpunkte für die Jugendarbeit

In der Jugendarbeit können wir Jugendliche unterstützen, in dem wir Kontakte aufbauen, Eltern vernetzen und Kindern und Jugendlichen mit offenen Ohren zur Seite stehen. Wir können Ihnen Tipps geben zu den persönlichen Stärken und sie bei der Bewerbung und Berufswahl unterstützen. Dazu sollten Jugendleiter sich selbst auch ein wenig mit dem Thema auseinandersetzen. Entsprechende Quellen sind in diesem Text verlinkt.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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