Zeit online berichtete vor wenigen Tagen über einen Trend aus den USA, der nun auch auf den deutschen Markt zu schwappen scheint: Statt Ferienlager mit Zelten, Lagerfeuer und Geländespielen, nimmt dort der Markt für Camps zu, in denen Jugendliche auf die Suche nach ihr Star-Potential gehen. Singen vor dem Gesangscoach statt am Lagerfeuer, Laufsteg laufen statt über die Wiese rennen und ein Gummihuhn fangen.

Ist das die Richtung, in die sich Ferienlager bewegen müssen? Weg von der Naturerfahrung hin zum Star-Potential-Finder? Aus meiner Sicht wäre das eine völlig falsche Entwicklung. Immerhin tragen auch traditionelle Ferienlager dazu bei, dass Kinder und Jugendlichen Stärken finden und trainieren. Dabei sind die Begriffe Gemeinschaft, Nächstenliebe, Natur meist ausschlaggebend. Und das bedeutet doch viel mehr als fünf Minuten Ruhm.

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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