Zeit online berichtete vor wenigen Tagen über einen Trend aus den USA, der nun auch auf den deutschen Markt zu schwappen scheint: Statt Ferienlager mit Zelten, Lagerfeuer und Geländespielen, nimmt dort der Markt für Camps zu, in denen Jugendliche auf die Suche nach ihr Star-Potential gehen. Singen vor dem Gesangscoach statt am Lagerfeuer, Laufsteg laufen statt über die Wiese rennen und ein Gummihuhn fangen.

Ist das die Richtung, in die sich Ferienlager bewegen müssen? Weg von der Naturerfahrung hin zum Star-Potential-Finder? Aus meiner Sicht wäre das eine völlig falsche Entwicklung. Immerhin tragen auch traditionelle Ferienlager dazu bei, dass Kinder und Jugendlichen Stärken finden und trainieren. Dabei sind die Begriffe Gemeinschaft, Nächstenliebe, Natur meist ausschlaggebend. Und das bedeutet doch viel mehr als fünf Minuten Ruhm.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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