Wer vor der Abreise ins Ferienlager bei der Planung etwas vergisst, bemerkt dies meist leider erst, wenn es zu spät ist. Nicht umsonst stellen viele Veranstalter Checklisten bereit, die all das auflisten, was die Kinder mitbringen müssen. In puncto Kleidung herrscht bei Eltern dennoch Unsicherheit: Was ist im Feriencamp unverzichtbar?

Nicht nur auf die Checkliste verlassen

Ist tatsächlich eine solche Checkliste vorhanden, so hat man Glück, da man nun weiß, wie viele Pullover oder Sockenpaare mitgenommen werden müssen. 100%ig verlassen sollte man sich auf eine solche Liste dennoch nicht, zumal nicht jedes Kind pfleglich mit seinen Kleidungsstücken umgeht. Bei Kindern ist es nun einmal so, dass es unter ihnen einige gibt, die geradezu ein Talent dazu besitzen, ihre Sachen schneller schmutzig zu machen als ihre Spielkameraden. Ein Beinbruch ist das nicht, doch Eltern sollten in jenen Fällen entsprechend mehr Kleidungsstücke mit auf die Reise geben. Grundsätzlich sollte man für das Ferienlager eher zu viel als zu wenig einpacken, schließlich kann man die sauberen Sachen nach Ende der Reise immer noch einfach wieder zurück in den Schrank legen. Zu denjenigen Sachen, die man besser doppelt und dreifach dabei haben sollte, zählen zum Beispiel Badesachen sowie auch Socken. Bei jenen beiden Textilien kann man sich nämlich schnell erkälten, wenn sie nass sind  und das geschieht vor allem bei Ersteren erfahrungsgemäß recht häufig. Nassen Socken kann man übrigens auch mit Gummistiefeln vorbeugen, die ebenfalls ein Muss für das Ferienlager-Gepäck sind. Gleiches gilt im übrigen auch für wind- und wetterfeste Kleidung.

Programm des Ferienlagers beachten

Doch nicht nur die bereitgestellte Checkliste gibt Aufschluss darüber, was unbedingt mit muss, vielmehr kann sich auch das Programm für das Zeltlager als hilfreich erweisen. Steht dort zum Beispiel geschrieben, dass auch Ausflüge in die Stadt zum Einkaufsbummel oder ins Kino geplant sind, so können vor Abreise ruhig einmal die neuesten Fashionhighlights online gecheckt werden – dann muss nämlich auch modische Kleidung mit ins Gepäck für die Kleinen! Insbesondere bei weiblichen Teenagern soll die Kleidung bekanntlich sowieso immer etwas modischer sein. Diese Wünsche sollten Eltern beim Packen auch berücksichtigen. Am besten wird zusammen mit dem Ferienkind entschieden, welche sieben Sachen eingepackt werden. Nur so kann man vermeiden, dass sich später beim Auspacken im Zelt Enttäuschung breit macht. Es ist gut möglich, dass Sie vor der Abreise noch einmal nachrüsten müssen. Stellen Sie sich hier also auf zusätzliche Ausgaben für die Reise ein. Schließlich wachsen Kinder auch schlichtweg schnell aus ihren alten Sachen raus. Und mit Hochwasserhosen sollte kein Kind in die Ferien geschickt werden!

TEILEN
Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

2 KOMMENTARE

  1. Oh ja….. wer kennt das Drama nicht mit den Süssen, wenn es ans Packen geht. Am nächsten Morgen muss man sowieso die hälfte wieder ausspacken, weil dann doch eher ein anderer Pulli unbedingt mit muss;)

    LG

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here