Als Geocacher, Geek und Medienpädagoge war das Buch eine spannende Lektüre: Wie kann man neue Medien und Kommunikationsmittel wie das Web 2.0, QR-Codes, GPS und ähnliches in der Arbeit mit Kindern und Medien nutzen? Das Buch bietet viel Text und Wissen; praktische Beispiele werden als Einzelfallbeschreibungen ausführlich erläutert und pädagogisch begründet. Das ist für pädagogisches Personal sicher interessant; für den ehrenamtlichen Leiter, der auf der Suche nach vielen neuen Spielideen ist, eher ungeeignet.

Die Bedeutung des Spielens in der Kindheit und die Spielformen im mulitmedialen Rahmen bieten eine breite theoretische Einführung. Anschließend wird auf Chancen von Computerspielen in der Vermittlung von Werten eingegangen. GPS und mobile Anwendungen als Weg zur Knüpfung sozialer Kontakte und zur Vermittlung von Bildung wird darüber hinaus beschrieben und dargestellt.

Das Buch bietet insbesondere Zugänge zur Wissensvermittlung und geht daher auch ausführlich auf den schulischen Bereich ein. Der Blick über die Jugendarbeit hinaus bietet das letzte Kapitel, das den Umgang mit „Silver Surfern“ – also Senioren und Rentnern – darstellt und dazu Ideen liefert.

(Medien-)Pädagogen finden in „Spielen und Erleben mit digitalen Medien“ interessante Zugänge und Materialien, die für die Arbeit hilfreich sein können. Der ehrenamtliche Jugendleiter wird nur vereinzelt dieses Buch nutzen können für die alltägliche Arbeit.

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Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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