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Eine Kanutour ist für Kinder immer etwas ganz besonderes. Das Erlebnis sich im Wasser, entlang von schönen Landschaften fortzubewegen, bleibt vielen Kindern noch lange positiv in Erinnerung. Die Begeisterung der Kinder liegt vor allem daran, dass sie beim Kanufahren nur mitmachen brauchen, wenn Sie wollen. Möchte sich ein Kind im Kanu lieber ausruhen, ist dies kein Problem. Ein Erwachsener, der sich zu jeder Zeit im Kanu befindet, kann das Boot auch alleine antreiben. Zudem übernimmt dieser die Navigation, die Steuerung und er ist für die Verteilung des Gewichtes zuständig.

Da die Sicherheit der Kinder an erster Stelle steht, wird bei der Gewichtsverteilung genau darauf geachtet, welches Kind an welchem Platz sitzt. Zudem bekommen die Kinder auch eine Sicherheitseinweisung für die Kanus, bevor es das erste Mal aufs Wasser geht. Die ersten Ruderversuche sind meist noch etwas mühselig, da sich das Kanu schnell dreht. Vom Lernprozess ist Kanu fahren in etwa vergleichbar mit Ski fahren. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, ist ein sehr schneller Lernfortschritt zu erkennen. Die richtigen Begleiter im Boot, fördern zudem die Motivation der Kinder und sorgen dafür, dass die Kinder sich schnell für das Kanufahren begeistern.

Eine tolle Kanutour entlang der Bode, Saale und Elbe bietet den Kindern die Möglichkeit einzigartige Orte und vielfältige Landschaften zu entdecken. Dadurch, dass man jeden Tag an einem anderen Ort ist, wird den Kindern nie langweilig. Zudem sorgt ein großes Freizeitangebot außerhalb der Kanutouren dafür, dass die Kinder die nötige Abwechslung bekommen. Bei der Unterbringung der Kinder kann variiert werden. Wenn die Gruppen schon etwas älter sind und das Wetter mitspielt, bietet sich natürlich ein Zeltlager an. Gemeinsam kann man dann abends am Lagerfeuer sitzen und den Tag auf dem Wasser Revue passieren lassen.

Danke an Michael für diesen spannenden Gastbeitrag.

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1 KOMMENTAR

  1. Ich finde, den Begriff „Kinder“ in dem Artikel sollte man nochmal deutlich herausarbeiten. Von welchem Alter reden wir konkret? Wenn ich meinen Teilnehmern die Verpflichtung zum Paddeln, die Navigation, den Antrieb, die Steuerung und die Verteilung des Gewichts abnehme, dann brauche ich aus meiner Sicht mit diesen auch nicht Kanu zu fahren. Denn dann habe ich diesen alle Punkte abgenommen, die eine Kanufahrt vom Wandern nebem dem Fluss unterscheidet.
    Man sollte den Teilnehmern das Kanufahren pädagogisch wertvoll vermitteln. Dazu gehört die Einführung, aber auch das Übernehmen von Verantwortung, das Erlernen (auch durch Fehler) der Steuerung und vor allem das Erlebnis es selbst geschafft zu haben, sich auf dem Wasser zu bewegen (und auch das Erlebnis des Kentern gehört zumindest bei halbwegs gutem Wetter unbedingt dazu).

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