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Pubertät – Wenn Erziehen nicht mehr geht

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Jeder, der in der Jugendarbeit aktiv ist, kennt es: pubertierende Jungs und Mädchen, die gerne mal provozieren und ihre Grenzen ausloten wollen. Mit ihnen zu sprechen oder sie an Regeln zu erinnern, ist nicht immer einfach und macht die Arbeit mit ihnen auch manchmal sehr anstrengend. “Gelassen durch stürmische Zeiten” steht auf dem Cover des Buches “Pubertät” von Jesper Juul. Juul ist ein Familientherapeut und kennt die Probleme von Eltern, die nicht mehr weiter wissen, aber auch von Kindern, die sich missverstanden und bevormundet fühlen. In diesem Ratgeber will er gestressten Eltern und denen, die die stürmische Zeit noch vor sich haben, Tipps an die Hand geben, wie sie diese Zeit überstehen können.

Dabei setzt der Autor auf viele Tipps und Erfahrungen aus seiner Arbeit mit Familien: nach einer praxisnahen Einleitung, die etwa ein Viertel des Buches ausmacht, zeigt er anhand von Briefen, die er von Eltern bekommen hat, und über ausgewählte Fälle, was für Probleme auch andere Familien haben, und was er ihnen zu einer guten Lösung geraten hat. Deutlich wird dabei immer wieder: Pubertierende sind keine Kinder mehr, sondern noch nicht vollständige Erwachsene, die Erfahrungen machen müssen, um ein eigenes Wertesystem entwickeln zu können.

Von Erzieher zum Sparings-Partner ist vielleicht der beste Vergleich, den Juul immer wieder in seinem Buch aufgreift: als Eltern sollte man maximalen Widerstand leisten, aber dennoch minimalen Schaden verursachen. Eltern sollen ihre Kinder daher begleiten und sie auch mal in ein Fettnäpfchen treten lassen. Das Buch greift viele Themen auf, die Eltern als auch Jugendleiter aus ihrer Arbeit kennen werden: Alkohol, Sexualität und der Drang, möglichst lange wegzugehen und mit Freunden zu feiern. Die Beispiele, die im Buch auftauchen, sind lebensnah und wirken authentisch.

Mit hat das Buch wieder etwas mehr die Augen geöffnet, um einfach mal zu hinterfragen, warum der Heranwachsende so handelt, wie er es tut. Was sind seine Wünsche, Bedürfnisse oder auch Ängste?

Mein Fazit: ein leicht zu lesendes Buch, das deutlich macht, mit welchen Problemen und Drängen Pubertierende zu kämpfen haben und dass einige gute Ratschläge sowohl für Eltern auch als für Jugendleiter gibt.

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Daniel
Danielhttps://www.jugendleiter-blog.de
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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