[aartikel]B002ZCXOL8:left[/aartikel] Regelmäßig stellen wir hier im Blog die Spiele aus der TV-Sendung „Schlag den Raab“ vor, da die Sendung ein innovatives Konzept und immer wieder neue, verrückte Spielideen präsentiert. Aus dem Ravensburger-Verlag hat uns nun das Brettspiel zur Sendung erreicht, welches wir euch heute vorstellen möchten. „Schlag den Raab! Das Spiel!“ ist für zwei bis sechs Spieler geeignet und wird ab 14 Jahren empfohlen. Zu kaufen gibt es das Spiel für etwa 20€!

In dem kompakten Spielekarton haben über 30 Spiele Platz, die man alle samt aus der TV-Show kennt: Wo liegt was?, Kartenblasen oder auch Blamieren oder Kassieren. Aber nicht nur Quiz- und Ratespiele sind dabei: auch actionmäßige Spiele wie eine Variation von Dosenwerfen oder Eierlauf mit einem Ei zwischen den Oberschenkeln sind in der Sammlung dabei. Das Spiel läuft wie folgt ab: einer der Mitspieler wird zum Stefan erkoren und spielt damit in jedem Spiel mit. Die anderen Spieler bilden ein Team. Bei jeder Runde muss nun ein andere Spieler gegen Stefan antreten. Mittels eines Glücksrades wird ermittelt, welches Spiel als nächstes gespielt wird. Nachdem sich Stefans Gegenspieler geeinigt haben, wer gegen Stefan antritt, kann dieser entscheiden, ob er eine Wildcard setzt und den Spieler austauscht. Dies darf er aber maximal drei Mal (je nach Spielvariante) tun.

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Gerade im Freundeskreis ist dieses Spiel eine wahre Bereicherung für jeden Spieleabend. Tumultartig wird gegen den Spieler Stefan gewettert und alle kämpfen gegen ihn. Die Spiele sind gut durchdacht und das umfangreiche Material bietet eine Fülle an Spielmöglichkeiten. Das Spielkonzept wird nahezu identisch auf das Brettspiel übertragen. Die Spielanleitung erklärt jedes Spiel sehr ausführlich. Leider muss man sie aber vor jedem Einzelspiel wieder in die Hand nehmen und die einzelnen Regeln erkunden. Dies bremst etwas den Spielfluss. Ein weiterer Kritikpunkt: für manche (Rätsel)Spiele wäre es toll gewesen, wenn mehr Fragen und Aufgaben zur Verfügung stehen würden, um das Spiel auch bei mehrmaligen Spielen nicht vorhersehbar zu machen.

Idealerweise erklärt sich ein Mitspieler bereit, dauerhaft die Moderation zu übernehmen, um klare Lager und einen unparteiischen Schiedsrichter zu bilden. Dieser erklärt dann die Regeln, verliest die Quizfragen und entscheidet bei Zweifelsfällen. Das Spiel lebt natürlich vom Ehrgeiz des Spielers, der Stefan verkörpert, und vom Engagement des Teams, das sich gegen den Einzelspieler verbündet.

Fazit: eine gelungene Umsetzung, die für viel Freude und Spaß im Freundeskreis sorgen wird!

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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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