Die Bedeutung von Internetangeboten für Kinder und Jugendliche steigt immer weiter an. Das zeigen aktuelle Studien wie die KIM- oder JIM-Studie. Der Erfolg von Sozial Communities wie SchülerVZ oder Facebook ist nur ein Beispiel dafür, wie selbstverständlich die „digital natives“ heute das Internet nutzen. Damit stellt sich für Pädagogen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit natürlich die Frage, wie darauf in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen reagiert werden sollte.

Das Buch „Web 2.0: Jugend online als pädagogische Herausforderung“ stellt sich dieser Frage und liefert fundiertes Wissen über aktuelle Trends im Bereich der Internetnutzung von Jugendlichen. Eine breitgefächerte Einführung zu den Neuerungen zwischen dem „alten“ Internet und dem so genannten Web 2.0 stellt den gelungenen Einstieg in das Buch dar. Alle wichtigen Begrifflichkeit und Trends werden erläutert. Eine Literaturliste zu jedem Artikel bietet weiteres Wissen.

Die Kapitel „Beobachtungen“ und „Modelle“ zeigen, auf welche Details Pädagogen ein Augenmerk in der Arbeit mit Jugendlichen legen sollten (Vermittlung von Bildung über das Netz, Datenschutz, Kommunikationsverhalten) und zeigen an ausgewählten Projekten, wie Medienarbeit mit Jugendlichen im Web 2.0 stattfinden kann. Ein Beispiel hierfür sind Weblogs in der Jugendarbeit. Sehr deutlich machen die Autoren dabei, dass große Chancen in einem solchen interaktiven Medium liegen. Weiterhin werden Podcast-Projekte, Videoclips und Computerspiele als neue Möglichkeiten des Zugangs für die Jugendarbeit zu den Lebenswelten von Jugendlichen aufgezeigt.

Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus wissenschaftlicher Sicht auf das Thema Jugend und Web 2.0 als auch den praktischen Blick als Anregung für medienpädagogische Projekte. Absolut empfehlenswert!

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