Nachdem wir vor zwei Wochen nach den Inhalten einer Ferienlager-Homepage gefragt haben, wollen wir euch heute kurz einen Überblick über die Möglichkeiten geben, für das eigene Ferienlager eine Homepage zu erstellen. Natürlich kann dieser Überblick auch für die Erstellung einer Verbands- oder Vereinshomepage verwendet werden.

Voraussetzungen

Da wahrscheinlich nur die wenigsten von euch Programmieren in HTML und PHP können, empfehlen wir euch den Einsatz eines Content-Management-Systems, kurz CMS. Dieses bietet euch sozusagen den Rahmen der Seite und ihr müsst diese dann nur noch mit Inhalt füllen. Um ein CMS verwenden zu können, braucht ihr erst einmal Speicherplatz im Internet und eine Domain.

Speicherplatz und Domain könnt ihr entweder zusammen mieten oder ihr setzt auf kostenlose, dafür werbefinanzierte Lösungen. Wenn ihr euch für die Mietvariante entscheidet, gibt es sehr viele Anbieter im Internet. Wir können euch an dieser Stelle keine Empfehlung und keine Übersicht über den Markt geben. Einfach ein wenig im Internet suchen oder sich einmal im Bekanntenkreis umhören, wer mit welchem Hoster gute Erfahrungen gemacht hat. de-Adressen bekommt ihr nicht kostenlos im Internet. Aber vielleicht reicht euch auch fürs erste auch eine andere Domain-Form, die zum Beispiel de.vu. Kostenlosen Speicherplatz bekommt ihr zum Beispiel bei funpic. Hier müsst ihr aber, wie bereits erwähnt, immer mit Werbeeinbindungen rechnen.

Welches CMS?

Nun geht es an die Auswahl des Content-Management-Systems. Auch hier gibt es einen relativ großen Markt. Für diesen Blog verwenden wir WordPress, das eigentlich eine Blogging-Software ist, aber auch ohne großen Aufwand als CMS verwendet werden kann. Bei unserer Hauptseite Ferienlager Online setzen wir Joomla ein. Für eine einfache Seite würden wir euch WordPress empfehlen, da es relativ einfach strukturiert ist und ohne großen Aufwand erweitert werden kann. Jedes CMS hat eine umfangreiche Internetseite mit einer Community dahinter, die euch bei der Installation und Verwendung des CMS hilfreich zur Seite stehen wird. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auf eine Erläuterung dieser Vorgänge. Solltet ihr euch für WordPress entscheiden, empfehlen wir euch einen Besuch auf dem Weblog „Blogprojekt„. Dort gibt es eine Blogstart-Serien, die euch eine Einführung in die Installation, Einrichtung und Nutzung von WordPress gibt.

Das Schöne an einem CMS ist, dass man im Internet sehr viele verschiedene Designs findet (häufig als Themes oder Templates bezeichnet), die in das CMS importiert werden können und die dann eure Seiten so erscheinen lassen. Das Design könnt ihr auch relativ einfach an eure Wünsche anpassen.

Durch Plugins könnt ihr eure Seite dann noch mit vielen Extras, wie einem Gästebuch oder einer Fotogalerie erweitern.

Für erfahrene CMS-Nutzer war dies sicherlich eine sehr grobe Einführung, aber mit diesem Artikel wollen wir euch nur die Angst vor der Erstellung einer eigenen Internetseite nehmen. Mit ein wenig Verstand lässt sich ein CMS wirklich einfach bedienen. Und ist die Seite erst einmal eingerichtet, ist die Pflege kein Problem mehr, da die Seiten wie in einem Schreibprogramm am PC bearbeitet werden können.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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