Ob „Jambajaner“, eine Person, die nervige Klingeltöne mit dem Handy laut in der Öffentlichkeit hört, die Zusammensetzung aus „Banker“ und „Gangster“ zum „Bankster“, also dem Bankangestellten, der in der Finanzkrise spekulative Geschäfte macht(e) oder die schlichte Ummünzung von „neu“ bzw. „innovativ“ zu „obama“ – das Spektrum der neuen Jugendwörter spiegelt sowohl unseren gesellschaftlichen Zustand, wie auch die kulturellen Gegebenheiten bzw. Widrigkeiten wieder. Aus den insgesamt über 2.000 neuen Begrifflichkeiten, die von „Wörtersammlern“ aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Langenscheidt eingereicht wurden, wählte die Redaktion 200 Wörter aus, die auch in das Buch HÄ?? Jugendsprache Unplugged 2010 (erscheint im Oktober 2009) aufgenommen werden.

Aus dieser „Longlist“ von 200 Wörtern wurden von der Redaktion die 30 Begriffe ausgewählt, die am häufigsten eingereicht wurden und gleichzeitig am innovativsten erschienen. Vom 20. Juli bis zum 31. Oktober 2009 kann über diese „Shortlist“ mit den 30 sprachlichen Neuerfindungen im Web unter www.jugendwort.de abgestimmt werden. Dabei zählt jede Stimme! Und das aktuelle Ranking wird sofort nach Stimmabgabe sichtbar.
Die 15 Begriffe mit den meisten Stimmen werden im November 2009 einer qualifizierten und heterogen zusammengesetzten Jury vorgelegt, die sowohl die Top-Five wie auch das eigentliche „Jugendwort des Jahres 2009“ küren wird.

Wie bereits im letzten Jahr, in dem sich über 25.000 Menschen am Voting für das „Jugendwort des Jahres“ beteiligten, findet die Initiative des Langenscheidt Verlages auch in diesem Jahr in Kooperation mit der Jugendzeitschrift SPIESSER statt. Mit der freundlichen Unterstützung des Social Networks für Kommunikation, Entertainment und Lifestyle MySpace konnte die Initiative in diesem Jahr einen Partner gewinnen, der das Projket besonders in der digitalen Welt fördern wird.

Zur Abstimmung >>>

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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