Viele Gesellschaftsspiele bestehen aus der Komponente „Einer malt – alle anderen müssen raten“. Dieses Spielprinzip dreht sich in „Graffiti“ völlig um: Alle malen und einer muss raten. Das Spielprinzip ist eigentlich super einfach: jeder Mitspieler erhält eine Zaubertafel, von der das Gemalte mit einem Wisch völlig entfernt werden kann. Ein Mitspieler bekommt die Augen verbunden. Nun muss von einem Stapel eine Karte gezogen werden. Der Begriff dieser Karte muss dann innerhalb kürzester Zeit (eine Sanduhr bestimmt die Dauer) auf den Zaubertafeln von den restlichen Mitspielern gemalt werden. Nach Ablauf der Zeit werden die Tafeln gemischt und vor den blinden Spieler gelegt. Dieser darf nun die Augenbinde abnehmen und muss drei Dinge tun:

  1. Den gemalten Begriff erraten. Dazu hat er 3 Versuche. Mit jedem falschen Versuch sinkt die Zahl der Punkte, die er für die richtige Lösung erhält.
  2. Wer hat das schönste, originellste oder unglaublichste Bild gezeichnet? Der Zeichner des gekrönten Bildes erhält ebenfalls Punkte.
  3. Die Tafeln allen Mitspielern zuordnen. Dies ist nun schon deutlich schwieriger. Wer kann wie gut zeichnen? Wer mal was? Für jede richtige Zuordnung bekommt der Spieler Punkte – für jede falsche Zuordnung bekommt der Zeichner punkte.

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So geht die Rolle des Blinden reihum und jeder hat die Chance viele Punkte zu sammeln. Auf jeder der Karten, die die Begriffe vorgeben, gibt es zwei Begriffe: einen leichten und einen schwierigen. Das macht das Spiel für Kinder ebenso tauglich wie für Erwachsene. Auch können Erwachsene die leichten Begriffe  als Einstieg nehmen und in einer zweiten Runde an die schwierigen Begriffe trauen.

Leichte Begriffe sind zum Beispiel Wasserhahn, Igel oder Knochen.
Dagegen gehören Zölibat, Migräne oder Klabautermann zu den schwierigen Begriffen.

400 Begriffe werden auf 200 Begriffskarten mitgeliefert. Sollten die nicht reichen können sich die Spieler natürlich auch eigene Begriffe ausdenken. Insgesamt 8 Spieler können am Spiel beteiligt sein. Nach der Spielanleitung ist das Spiel ab 12 Jahren geeignet. Aber sicherlich können, zumindest bei den leichten Begriffen auch jüngere Kinder mitspielen.

Uns hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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