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Bereits gestern standen uns Peter und Robert vom #Institut Juleiqua Rede und Antwort. Den ersten Teil des Interviews findet ihr hier. Und nun der zweite Teil des Interviews:

Wie häufig wird die Seite besucht und könnt Ihr etwas zu den Besuchern sagen?

Robert: Da wir fast alle Informationen bereitstellen, ohne dass man sich registrieren muss, gibt es natürlich viele User/innen, die wir nicht kennen. Aber knapp 1.000 sind registriert und von denen wissen wir, dass sie zum Teil als Jugendleiter/in in einer Jugendgruppe oder in der Offenen Jugendarbeit oder auf Ferienfreizeiten engagiert sind. Ein anderer Teil ist sogar als Teamleitung oder hauptamtlich in der Kinder- und Jugendszene tätig. Und es gibt auch viele Organisationen oder Institutionen, die direkt ihre zentrale Büroadresse bei uns hinterlegt haben. Das sind Pfadfinder und AWO’s ebenso wie Sportjugendverbände, Jugendämter oder Jugendringe. Ein Blick in unsere Zugriffsstatistik zeigt, dass wir in den letzten 12 Monaten etwa 300.000 Besucher hatten, die etwa 130 GByte Daten abgerufen haben. Die meisten Suchanfragen beschäftigten sich im Mai mit den Themen „Jugendschutz“ und „Sonderurlaub“

Eines eurer bekanntesten Projekte wird die Ferienfreizeit-Hotline sein. Was ist das genau und wie funktioniert das?

Peter: Die Ferienfreizeit-Hotline startet an diesem Wochenende und ist dann während aller deutschen Sommerferien rund um die Uhr unter der Nummer 0800-juleiqua (0800-58534782) kostenlos erreichbar. Auch aus dem Ausland erreicht man uns günstig über die Festnetznummer +49-(0)211-31054848. Am anderen Ende wartet ein Team von erfahrenen Mitarbeitern aus der Jugendarbeit. Die haben alle bereits viele Ferienfreizeiten betreut und geleitet, Jugendleiter mit ausgebildet und vor allem natürlich viel am eigenen Leib erlebt. Und deshalb bieten wir zusammen ein „offenes Ohr“ für Fragen, Probleme oder Bauchschmerzen. In den letzten Jahren ist das gut angekommen und genutzt worden. Wenn dieses Jahr Situationen auftauchen, in denen Jugendleiter nicht weiter wissen, hoffen wir natürlich, dass sie uns als Hilfe nutzen. Die Anrufe sind vertraulich und wir werden also weder dem Träger noch den anderen Mitgliedern im Freizeitteam berichten, dass ein Jugendleiter angerufen hat. Das kann er selbst viel besser als wir. Und die meisten Themen – z.B. Kopfläuse, Schwierigkeiten im Team, verschwundene Teilnehmer – sind ja ohnehin Themen, die früher oder später in einer Betreuerbesprechung angesprochen werden sollten. Dafür machen wir gerne Mut und liefern Anregungen oder Informationen, wenn Bedarf besteht.

Und zum Schluss wie immer die gleiche Frage: Habt ihr eine Lieblingsmethode oder auch ein Lieblingsspiel, das ihr uns hier vorstellen könnt?

Peter: Es gibt ein Spiel, das wir auch schon ein paar Mal als Betreuer zusammen durchgeführt haben, und das auch dieses Jahr wieder auf dem Programm meiner Schweden-Freizeit stehen wird: das Klopfspiel. Wir spielen es so, dass sich nach Einbruch der Dunkelheit die meisten Betreuer in einem Waldstück verstecken und dann nur noch Klopfzeichen von sich geben. Die Teilnehmer haben dann die Aufgabe in Dreiergruppen alle Betreuer zu finden und von denen kleine Notizzettel einzusammeln. Die ergeben dann ein Lösungswort oder einen Lösungssatz. Das Spiel ist immer mit viel Spaß, Erschrecken und natürlich großem Gelächter verbunden und gehört an das Ende fast jeder Sommerfreizeit.

Vielen Dank für das Interview!

Robert Hotstegs (*1979) ist Gründungsmitglied und Direktor des Instituts für Jugendleiter und Qualifikation e.V. seit 2003. Im #institut juleiqua koordiniert er die gesamte Vereinsarbeit, steht als Ansprechpartner und Referent zur Verfügung.

Peter Laumen (*1963) ist ebenfalls Gründungsmitglied und stellv. Direktor seit 2004. Im #institut juleiqua ist er vor allem Ansprechpartner für die interne Planung, den Verkauf des Buches „Schöne Ferien!“ und Teil des Teams der Ferienfreizeit-Hotline.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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