GespraecheIn der letzten Gruppenstunde haben wir uns überlegt, was im Leben tragend ist, was einem Halt gibt. Was passiert wenn wir keinen Halt finden und der Boden unter den Füßen weg bricht? Zunächst gab es ein paar Spiele, die dann im Anschluss sehr gute Beispiele waren um über den einen oder anderen Punkt zu sprechen.

Den kompletten Entwurf zu diesem Abend habe ich auf die Homepage von Praxis-Jugendarbeit gestellt. Im Spielteil gab es solche Spiele wie:

  • einer trägt den anderen
  • eine Person wird von anderen über Hindernisse transportiert
  • ein Kartenhaus bauen und 1-2 Karten im Anschluss rausziehen
  • fallen lassen und aufgefangen werden

Im Gesprächsteil wurde dann versucht mit den Jugendlichen (13-17 jährige Jungen) ins Gespräch zu kommen. Was gibt Dir Halt im Leben? Was trägt Dich? Brauchst du Halt? Wer kann Dir Halt geben? Wen kannst Du halten? Durch was (Ursachen) kann man den Halt verlieren? Was sind dann die Folgen? Da kamen dann sehr gute Beiträge zusammen.

Fazit: das Thema kam gut an und durch die passenden Spiele war es für die Jugendlichen nicht langweilig, sondern sehr anschaulich. Bei dem Gespräch haben nicht alle wirklich mitgemacht und offen geredet, aber das darf man auch nicht immer erwarten. Ich fand, dass es schon mal wichtig war zu zeigen, dass es im Leben „Krisen“ gibt und dass dann ein „Halt“ einfach wichtig ist. Aber auch ein vermeintlich sicherer Halt ist nicht immer selbstverständlich und hält. Wichtig ist aber auch, dass wir selbst nicht blind durch die Gegend laufen und diejenigen übersehen, die vielleicht gerade einen Halt (bzw. Hilfe) durch uns suchen. Aber auch hier wurde in einem Spiel deutlich: das kann aber auch eine Überforderung darstellen.

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