“Die JULEICA dient der Legitimation und ist ein Qualitäts- und Qualifizierungsnachweis für ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit. Um die Qualität dieses bundeseinheitlichen Nachweises zu erhalten und zu steigern sowie um eine bundesweite Vergleichbarkeit/Gleichwertigkeit zu erreichen, sind bundeseinheitlich gültige inhaltliche Qualitätsstandards erforderlich.” (Quelle: http://www.juleica.de/?id=600)
Die Juleica soll also sicherstellen, dass in der Jugendarbeit aktive Jugendleiter qualifiziert sind und im Not- und Ernstfall sicher reagieren können. Gesellschaftlich relevante Themen sollen ebenfalls in der Juleica-Schulung vermittelt werden wie gesetzliche Vorschriften und pädagogische Grundkenntnisse. Das ist zu begrüßen.
Was es aber aus meiner Sicht noch braucht, ist Erfahrung. Was nützt das beste Wissen über Gruppenprozesse und Führungsstile, wenn ich mich als Jugendleiter nicht vor einer Gruppe behaupten kann oder unsicher wirke. Daher halten wir es im Verband so, dass Jugendleiter, bevor sie an einer Juleica-Schulung teilnehmen sollen, erst einmal eine gewissen Zeit bei einigen Veranstaltungen helfen sollen und dabei größer werdende Aufgaben übernehmen sollen. Dadurch lernen sie das Team, aber auch die Arbeit als Jugendleiter kennen.
Gute Jugendarbeit braucht eine gute Ausbildung – diese muss aber neben der Theorie auch aus der Praxis bestehen.
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