Die Säulen von Venedig

Daniel 1. Oktober 2010 0


[aartikel]B000LS0KUQ:left[/aartikel] Als Baumeister, Ratsherr und Pechtunker wie zu den Hochzeiten der Stadtentwicklung Venedigs darf man sich bei diesem Brettspiel betätigen: man baut als Pechtunker die Säulen, auf denen die Stadt entsteht, die Baumeister bauen auf diesen Pfählen Gebäude und Plätze und die Ratsherren sorgen für den nötigen Nachschub Gebäudeplättchen, ohne die der Bauherr nichts zum Wachstum der Stadt beitragen kann.

In mehreren Runden müssen die Spieler aus ihrem Kartenvorrat entscheiden, welche Rolle sie in der folgenden Runde wahrnehmen wollen. Entlang des Canale Grande entsteht so Zug um Zug eine neue Stadt. Durch geschicktes Setzen von Pfahlmarkern kann sich jeder Spieler bestimmte Pfähle aneignen. Baut nun ein anderer Spieler auf einem bereits besetzten Pfahl, so erhält der Besitzer zusätzliche Siegpunkte.

Das Spiel ist sehr kurzlebig. Man wechselt, so man die passenden Karten hat, häufig die Rollen und das zu Beginn leere Spielfeld wird gerade zum Ende hin schnell eine richtige Stadt, die sogar wie das echte Venedig auf Säulen errichtet ist. Beim Testspielen gab es am Ende sogar zwei Gewinner – ein Umstand, der anscheinend häufiger auftritt (wenn man anderen Netzberichten glaubt), der mich persönlich aber auch nicht gestört hat.

Insgesamt eine nette Spielidee, die uns Freude bereitet hat. Dennoch war der Spaßfaktor nur mittelmäßig. Wir würden 3,5 von 5 Punkten geben :-)

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